
Burgtheater

Das Wiener Burgtheater, auch bekannt als österreichisches Nationaltheater, ist eine kulturelle Institution von großer Bedeutung in Wien und darüber hinaus. Seit seiner Gründung im Jahr 1741 hat das Burgtheater eine zentrale Rolle im deutschsprachigen Theaterleben eingenommen und ist eine bedeutende Stätte für die Aufführung von Dramen, Komödien und anderen Bühnenstücken.
Das Wiener Burgtheater thront majestätisch im Herzen der österreichischen Hauptstadt und ist ein kulturelles Juwel von europäischem Rang. Seit seiner Gründung am 14. März 1741 durch Kaiserin Maria Theresia hat es eine faszinierende und weitreichende Geschichte erlebt. Das prächtige Gebäude, im neobarocken Stil von den renommierten Architekten Gottfried Semper und Karl Hasenauer entworfen, strahlt bis heute den unvergleichlichen Glanz der Habsburgermonarchie aus und zieht Besucher aus aller Welt an.
Doch das Burgtheater ist weit mehr als nur eine historische Sehenswürdigkeit - es ist eine lebendige Institution, die die reiche Tradition des Theaters in Wien aufrechterhält und weiterentwickelt. Über die Jahrhunderte hat das Burgtheater zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht, darunter herausragende Regisseure, Schauspieler und Dramatiker. Unter der legendären Leitung von Regisseur Max Reinhardt von 1904 bis 1930 erlangte das Theater internationale Bekanntheit und wurde zum künstlerischen Zentrum Europas.
Das Burgtheater besteht jedoch nicht nur aus einem Gebäude, sondern umfasst auch andere Spielstätten wie das Akademietheater, das Vestibül und das Kasino am Schwarzenbergplatz. Diese Spielstätten bieten eine Vielzahl von Aufführungen, darunter klassische Theaterstücke, zeitgenössische Dramen, Konzerte und Lesungen.
Das Akademietheater, eine Tochter des Burgtheaters, ist seit seiner Eröffnung im Jahr 1913 ein wichtiger Bestandteil der Wiener Kulturszene. Es bietet eine intimere Atmosphäre als das Hauptgebäude und präsentiert ein breites Spektrum an Inszenierungen, die oft experimenteller Natur sind.
Das Vestibül, ein eleganter Raum im Stil des Biedermeier, ist nicht nur eine Erweiterung des Burgtheaters, sondern auch eine eigenständige Spielstätte. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Empfänge statt, die das kulturelle Angebot des Burgtheaters ergänzen.
Das Kasino am Schwarzenbergplatz, ein modernes Theaterhaus mit zeitgemäßer Architektur, ist seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 eine weitere Bereicherung für das Burgtheaterensemble. Es bietet Platz für innovative Produktionen und interdisziplinäre Projekte, die das Theaterpublikum immer wieder aufs Neue begeistern.
Neben seinen Live-Aufführungen betreibt das Burgtheater auch ein umfangreiches digitales Archiv, das eine Fülle von Informationen über seine Geschichte, Produktionen und Künstler enthält. Dieses Archiv ist nicht nur eine unschätzbare Ressource für Forscher und Theaterhistoriker, sondern auch ein Zeugnis für die Bedeutung und den Einfluss des Burgtheaters im Laufe der Jahrhunderte.
Das Wiener Burgtheater ist somit nicht nur ein Ort der Unterhaltung, sondern auch ein lebendiges kulturelles Erbe, das die reiche Theatertradition Wiens aufrechterhält und in die Welt trägt. Es ist ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Leidenschaft miteinander verschmelzen und die Magie des Theaters zum Leben erwecken.

Veranstaltungen des Burgtheaters


- Theater
- 2 Termine, 13.04.2026 - 24.04.2026







- Theater
- 2 Termine, 24.03.2026 - 06.04.2026



Veranstaltungen des Akademietheaters



- Theater
- 2 Termine, 31.03.2026 - 26.04.2026


- Theater
- 3 Termine, 21.03.2026 - 27.04.2026












Veranstaltungen des Vestibüls





BURG: Die Spielzeit 2025/26 – Vier Bühnen, viele Perspektiven

Mit einem vielfältigen Programm und insgesamt 27 Premieren startet die BURG in eine neue Saison voller Theaterkunst, gesellschaftlicher Themen und kreativer Experimente. Auf vier Bühnen – Burgtheater, Akademietheater, Vestibül und dem Kasino am Schwarzenbergplatz – entfaltet sich ein Spielplan, der klassische Stoffe neu denkt, aktuelle Fragen aufgreift und außergewöhnliche theatrale Formen präsentiert.
Eröffnet wird die Saison im Burgtheater mit einer kraftvollen Kooperation mit den Salzburger Festspielen: Regisseur Dušan David Pařízek bringt Karl Kraus’ „Die letzten Tage der Menschheit“ auf die Bühne – ein Monumentalwerk, das Krieg, Sprache und Medienkritik verschränkt. Mit Johann Nestroys „Zu ebener Erde und erster Stock“, inszeniert von Bastian Kraft, kehrt ein Klassiker des Alt-Wiener Volkstheaters zurück – neu gelesen, pointiert und mit Gespür für soziale Zwischentöne. Auch Ödön von Horváths „Glaube Liebe Hoffnung“ (Regie: Lucia Bihler) fügt sich in die Linie gesellschaftlich relevanter Stücke ein.
GenZgoesKlassik – Das erste Mal Burgtheater

Wie oft warst du schon mal im Theater, oder in einem Konzerthaus?
Wir stellen uns dieselbe Frage und möchten euch zeigen, was so ein Abend Kultur mit sich bringen kann!
Begleitet uns in die Oper, ins Theater, oder zum nächsten Konzert und falls es euch gefällt, zögert nicht und lasst euch selbst vor Ort verzaubern!
Heute geht es das erste Mal in das Burgtheater für meinen Freund Ben! Wir schauen uns das Stück "Kasimir und Karoline" an!
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