
- Klassik
- Wien
- 26.02.2026

Das Wiener Konzerthaus präsentiert sich im ersten Halbjahr 2026 einmal mehr als Bühne für musikalische Vielfalt, große Namen und außergewöhnliche Formate. Zwischen Klassik, Oper, Filmmusik und genreübergreifenden Projekten spannt sich ein Programm, das Tradition respektiert und zugleich neue Perspektiven eröffnet.
26. Februar - 30. Mai 2026 Großes Chinesisches Neujahrskonzert 2026 uvm. |
Termine und Venues auf dem Stand vom 03.02.2026
Den Auftakt bildet am 26. Februar das 26. Große Chinesische Neujahrskonzert, das ganz im Zeichen des Jahres des Pferdes steht. Unter der musikalischen Leitung von Sun Peng entführt das Chinesische Orchester Wuxi in facettenreiche Klangwelten, von festlichen Ouvertüren bis zu lyrischen Solokonzerten. Durch den Abend führt Robert Meyer, der mit seiner Moderation kulturelle Brücken schlägt und dem Konzert eine besondere persönliche Note verleiht.
Nur wenige Tage später folgt mit „Discovering Morricone“ eine Hommage an einen der prägendsten Komponisten der Filmgeschichte. Das Ensemble Symphony Orchestra unter Giacomo Loprieno widmet sich bekannten und weniger bekannten Werken Ennio Morricones und zeichnet eine musikalische Reise durch Jahrzehnte des internationalen Kinos. Solistische Beiträge und symphonische Neufassungen lassen Filmmusik als eigenständige Kunstform erlebbar werden.
Ein Kontrastprogramm bietet das australische Duo TwoSet Violin, das am 5. März im Wiener Konzerthaus debütiert. Brett Yang und Eddy Chen verbinden virtuoses Geigenspiel mit Humor und Bühnenpräsenz. Ihr Ansatz, klassische Musik niederschwellig und unterhaltsam zu präsentieren, spricht ein breites Publikum an und eröffnet besonders jüngeren Besucherinnen und Besuchern einen Zugang zur Klassik.



Zu den Höhepunkten zählt auch der Auftritt von Max Richter, der mit „The Blue Notebooks" und "In A Landscape“ seine charakteristische Verbindung aus klassischer Orchestrierung und moderner Elektronik auf die Bühne bringt. Richter steht exemplarisch für eine Musik, die zwischen Konzertsaal, Film und interdisziplinärer Kunst vermittelt.
Im April rückt das Konzerthaus große Stimmen in den Fokus: Rolando Villazón feiert gemeinsam mit PRJCT Amsterdam das 270-jährige Mozart-Jubiläum, während Jonas Kaufmann mit „Magische Töne“ Oper, Operette und Liedkunst miteinander verbindet. Beide Abende zeigen, wie lebendig das klassische Repertoire im heutigen Konzertbetrieb bleibt.
Genreübergreifende Formate wie „Bach in Space“, bei dem Musik und NASA-Bildwelten verschmelzen, oder die „Vivaldi Experience“ von Stanisław Słowiński setzen auf neue Hörerlebnisse. Jazz- und Blues-Fans finden im Frühjahr ausgewählte Akzente, etwa mit dem Harold López-Nussa Trio oder Kurt Elling & Charlie Hunter, die das Programm stilistisch abrunden.



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